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Die Krypta Romanus


In der Krypta kann man am besten nachempfinden, wie die Baumeister der Romanik gearbeitet haben - deutlich sind Bauteile aus dem 11./12. Jahrhundert zu erkennen. Im jetzigen Zustand stammt sie aus der Zeit um 1120-40, der Altarraum wurde
im 13. Jh. hinzugefügt.

Hier wurde die Reliquie des Heiligen Romanus aufbewahrt - die Abtei Fulda hatte sie 851 aus Rom nach Hameln bringen lassen -, und sie konnte hier auch von den "Laien" verehrt werden.
Romanus starb 303 oder 304 den Märtyrertod.
Das Patronsfest wurde am 18. November gefeiert.
Über Romanus gibt es einen ausführlichen Artikel:
Romanus - unser Patron

Heute finden in der Krypta Gottesdienste (Winterkirche), Taufen, Trauungen sowie Konzerte statt.

Falls Sie die Krypta in einer 360°- Aufnahme sehen wollen, klicken Sie einfach hier:

Panoramabild der Krypta.

Dort sehen Sie die Krypta nach der Restaurierung und Innenausmalung.

Im Jahre 2014 wurden die z.T. defekten Fenster in der Krypta restauriert. Einen ausführlichen Bericht und Bilder dazu finden Sie auf unserer Seite

Sanierung Kryptafenster.


In neuem Glanz sieht unsere Krypta so aus:

Dezember 2007 - der Altarraum


Blick in die Zwergkrypta
mit mittelalterlichem Taufstein (s. rechts) und Hiob-Relief (s. rechts)


Blick aus der Zwergkrypta zum Altar



Zwei besondere Fenster in der Krypta


Seit Dezember 2008 leuchten hier die beiden von der Hamelner Goldschmiedin Ilse Ebert ( † ) gespendeten, von ihr entworfenen und unter ihrer Mitwirkung hand- gefertigten, blei- verglasten Fenster in modern-roma- nischem Stil wie goldene Perlen aus dem Mauerwerk.
Im Zentrum des rechts eingefügten Fensters, so Ilse Ebert, ströme der Segen Gottes wie ein Strom auf die Erde herunter, während die Dynamik der Linien daneben als Sinnbild für die Auferstehung gesehen werden könne. Insgesamt lässt die abstrakte Ausführung aber auch andere Interpretationen zu. Anders im linken Fenster: Vielleicht war es der Designerin selbst gar nicht bewusst, aber besonders in diesem „Bild“ schließt sich der Kreis von Trauer und Freude, geht es von Karfreitag zum Ostersonntag, strahlt das „Neue Jerusalem“ der Offenbarung des Johannes als Zeichen für ein ewiges Dasein. Hier steht der Felsendom auf dem „Goldenen Schnitt“ des Ganzen – inmitten der Häuser der Stadt, inmitten des Lebens. (Fotos: P. Gigger)


Hiob-Relief in der Zwergkrypta
von Helmut Uhrig, Stuttgart (1955)
"Erinnerung an die Folgen von Streit und Krieg" (2. Weltkrieg - 1939-45)
Inschrift:
"Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen; der Name des Herrn sei gelobt!" (Hiob 1, 21)
(Durch ein- und zweimaliges Anklicken kann das Foto vergrößert werden.)


Taufstein,
oberer Teil aus einem Stück gehauen
(Mittelalter, Datum unbekannt)


Ostfenster der Krypta
"Auferstehung Jesu"
von Helmut Uhrig (1955/56)

(Fotos: Gerd Schott)



Hier zwei Bilder der Krypta aus der Umbauphase ab 1970
Quelle: Münster - Archiv


Pastor Ventzky bei der Wiedereinweihung der Krypta 1976


Jahreslosung 2014:  Gott nahe zu sein ist mein Glück. Psalm 73,28 (E)