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Die Krypta Romanus


In der Krypta kann man am besten nachempfinden, wie die Bau- meister der Romanik gearbeitet haben - deutlich sind Bauteile aus dem 11./12. Jahrhundert zu erkennen. Im jetzigen Zustand stammt sie aus der Zeit um 1120-40, der Altarraum wurde im 13. Jh. hinzugefügt.

Hier wurde die Reliquie des Heiligen Romanus aufbewahrt - die Abtei Fulda hatte sie 851 aus Rom nach Hameln bringen lassen -, und sie konnte hier auch von den "Laien" verehrt werden.
Romanus starb 303 oder 304 den Märtyrertod. Das Patronsfest wurde am 18. November gefeiert.
Über Romanus gibt es einen ausführlichen Artikel: Romanus - unser Patron

Heute finden in der Krypta Gottesdienste (Winterkirche), Taufen, Trauungen sowie Konzerte statt.

Falls Sie die Krypta in einer 360°- Aufnahme sehen wollen, klicken Sie einfach hier:

Panoramabild der Krypta.

Dort sehen Sie die Krypta nach der Restaurierung und Innenausmalung.
In neuem Glanz sieht unsere Krypta so aus:

Dezember 2007 - der Altarraum


Blick in die Zwergkrypta
mit mittelalterlichem Taufstein (s. rechts) und Hiob-Relief (s. rechts)


Blick aus der Zwergkrypta zum Altar


„Auferstehung“ – religiöse Glaskunst im Münster St. Bonifatius zurück
Die beiden Glashandwerker der Quedlinburger Werkstätten Frank Schneemelcher, Ronald von Hohmeyer und Teresa Bilda, waren am 14. Mai 2014 nach Hameln gekommen, um das 1955 vom Stuttgarter Glaskünstler Helmut Uhrig geschaffene Fenster passgenau einzubauen. Auf Grund des geringen Raumabstandes zwischen  Altar und östlicher Außenwand war besonders beim Transport auf der Leiter höchste Vorsicht geboten - doch es ist alles gut gegangen.

Auch das Fenstergitter wird erneuert.



Das restaurierte Ostfenster unserer Krypta.
Fotos H. Müller


Zuvor war das figürliche Kunstwerk in den Quedlinburger  Glaswerkstätten aufwändig wiederhergestellt worden. Dabei wurden neben der Reinigung der Bleifelder und dem Ersatz gesprungener Originalteile auch glasmalerischer Nacharbeiten durchgeführt.  Das bleiverglaste Bild kann nun wieder für die Gemeindemitglieder und jeden Besucher des Münsters zum Ort des Innehaltens bzw. des Gebets werden.
Text: Dr. M. Müller

Hiob-Relief in der Zwergkrypta
von Helmut Uhrig, Stuttgart (1955)
Erinnerung an die Folgen von Streit und Krieg (2. Weltkrieg - 1939-45)
Inschrift:
"Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen; der Name des Herrn sei gelobt!" (Hiob 1, 21)
(Durch ein- und zweimaliges Anklicken kann das Foto vergrößert werden.)



Taufstein,
oberer Teil aus einem Stück gehauen
(Mittelalter, Datum unbekannt)


Ostfenster der Krypta
"Auferstehung Jesu"
von Helmut Uhrig (1955/56)

(Fotos: Gerd Schott)



Restauration des Ostfensters






Fotos: H.Müller

Jahreslosung 2014:  Gott nahe zu sein ist mein Glück. Psalm 73,28 (E)