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04.08.2020

„Schicksalhafte Begegnungen“ im Hamelner Münster bei Musik und Wort am 05.08.2020

Drei Menschen gehen im Hamelner Münster am 05.08.2020 um 18.15 Uhr in der Reihe „Musik und Wort“ einmal mehr ihrer Passion nach.
 
Zum einen werden die in Hameln bekannten Birgit Große und Christian Burger ihre Gedanken zu „Umwegen, Abwegen und Ausblicken“ der diesjährigen Reihe „Musik und Wort“ präsentieren. „Gewichtige Worte“ und aus einer „Liebesgeschichte“ werden sie lesen.
Zum anderen wird die in Berlin und Bremen lebende Geigerin Lisa Werhahn begeistern. Die junge, aufstrebende Virtuosin wurde u.a. an der UdK Berlin und in Bern bei nahmhaften Instrumentallehrern ausgebildet. Ihr Schwerpunkt zeitgenössische Musik unter Berücksichtigung auch der Renaissance und Barockmusik zeichnen sie aus wie auch vielfältige Auftritte und Engagements im In- und Ausland auf Festivals wie „MaerzMusik/Berliner Festspiele“, „huddersfield contemporary music festival“, „Klangbrücken Hannover“, „Archipel Music Festival“, den "two days and two nights of new music" (Odessa)
u.a. Hier kann sie neben ihren solistischen Fähigkeiten auch ihre kammermusikalische Spielfreude, z.B. im KNM Quartett oder mit der Akkordeonspielerin Snezana Nesic ausleben.
Hinzu kommt ihre Mitwirkung in verschiedenen Orechesterformationen (z.B. Sächsische Staatskapelle Dresden, zweite Konzertmeisterin mit dem Scottish Chamber Orchestra).
Zusammenarbeiten u.a. mit Evelyn Glennie, Nils Landgren oder Anne Sofie von Otter ergaben sich daraus wie auch CD-Einspielungen.
Um „schicksalhafte Begegnungen“ geht es in den Lesungen des Abends. Darauf beziehen sich die Werke für Violine Solo und spannen einen großen Bogen vom Frühbarock (Passacaglia aus den Rosenkranzsonaten von HFI Biber aus dem 17. Jh. mit dem Beinamen „Schutzengel Sonate“) über das einsame Geigensolo eines Dorfmusikanten von Georges Ensecu aus seinen „Impressions d'enfance“ bis hin in die Gegenwart mit den Werken zweier Komponistinnen, einem geheimnisvollen, dunklen Nachtstück der Finnin Kaija Saariaho und einem verspielten Solo für Violine „From my Garden“, das die nach der Machtergreifung der Nazionalsozialisten in die USA emigrierte Berlinerin Ursula Mamlock komponierte.
Auch spontane Interessenten werden nach Möglichkeit noch Sitzplätze finden.
Alle helfen einander durch ihre Masken und Abstandwahrung. Die normalen Anmeldemodalitäten sowie das komplette Programm der Reihe finden Sie auf der Homepage des Münsters:www.muenster-hameln.de

Jahreslosung 2020: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Markus 9,24